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23. Mai 2018

Kompetenzbündelung innerhalb der SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe: Steeltec vertraut auf Qualitätsprüfung der Deutschen Edelstahlwerke

Steeltec, ein Unternehmen der SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe, nutzt am Standort Düsseldorf künftig die Prüfressourcen des Schwesterunternehmens Deutsche Edelstahlwerke (DEW) – insbesondere für fertigungsbegleitende Qualitätsprüfungen und Werkstoff­untersuchungen. Steeltec setzt damit nun an zwei Standorten auf die gruppeneigenen Kompetenzen: Am Hauptsitz in Emmenbrücke in der Schweiz arbeitet der Blankstahlhersteller bereits mit dem Prüflabor des Schwesterunternehmens Swiss Steel zusammen. 

Mit dem Umstieg von Steeltec von einem externen Dienstleister auf das Prüflabor der DEW, das in Krefeld angesiedelt ist, bündeln die beiden SCHMOLZ + BICKENBACH-Töchter seit April 2018 ihre Werkstoffkompetenzen. Sämtliche Werkstoff- und Gefügeuntersuchungen kann Steeltec nun sowohl in Düsseldorf als auch in Emmenbrücke gruppenintern durchführen lassen. Dank der Zusammenarbeit mit dem DEW-Prüflabor stehen zahlreiche zusätzliche Untersuchungsmethoden und -geräte für die fertigungsbegleitende Qualitätssicherung und für Sonderprüfungen zur Verfügung. Beispielsweise hat Steeltec – wie zuvor bereits in Emmenbrücke – nun auch in Düsseldorf Zugriff auf ein Rasterelektronenmikroskop im benachbarten Krefeld.

Prüfressourcen der Gruppe gewährleisten hohe Werkstoffqualität

Als Lösungsanbieter anwendungsspezifischer Spezialstähle prüft Steeltec jeden neu entwickelten Werkstoff vor der Auslieferung an Kunden. So gewährleistet das Unternehmen die hohe Qualität seiner Stähle. Zweimal täglich bringt ein Shuttle-Transporter Proben aus der Steeltec-Produktion in Düsseldorf ins Prüflabor in Krefeld. Die Prüfanforderungen aus dem Auftragsverwaltungssystem von Steeltec werden automatisch in das Laborinformationssystem der DEW eingespielt. So kann die DEW sämtliche Proben gemäß Steeltec-Anforderungen untersuchen. Im Anschluss werden die Ergebnisse zurück ins Auftragsverwaltungssystem der Steeltec übertragen und dort mit den kundenspezifischen Vorgaben abgeglichen. Nach der Freigabe erfolgt schließlich der Versand an den Kunden. Die Durchlaufzeiten dieser fertigungsbegleitenden Qualitätsprüfungen sind als Leistungskennzahlen vorgegeben.

Die gruppeneigenen Prüfressourcen nutzt Steeltec auch für Entwicklungsprojekte und kundenindividuelle Machbarkeitsklärungen sowie für Sonderprüfungen auf Kundenwunsch. Einmal mehr trägt der Blankstahlanbieter mit der Verlagerung der Prüfkompetenzen dazu bei, Kompetenzen in der Gruppe zu bündeln und Synergien zu nutzen.